Lagerung von Holzpellets

Holzpellets sind außerhalb von geschlossenen Silos grundsätzlich trocken zu lagern. Die Verpackungssäcke sind nicht hermetisch dicht. Das kommt zum einen aus der Produktion, zum anderen reißen die scharfen Pelletskanten immer wieder kleinste Löcher in die Folie. Im Kontakt zum Außenklima reagieren Holzpellets ebenso wie Holz, oder Holzbrikett. Die auf ein “unnatürlich” niedriges Feuchtigkeitsniveau herunter getrocknete Biomasse ist bestrebt, wieder einen “normalen” Feuchtigkeitsgehalt anzunehmen. Darunter leidet bei Pellets dann nicht nur der Heizwert, sondern auch die technische Verwertbarkeit. Die Pellets quellen auf und zerbröseln.

Holzpelletssäcke daher nie in direkter Verbindung zu Wasser lagern, selbst feuchter Boden oder Räumlichkeiten mit hoher Luftfeuchtigkeit und/oder großen Temperaturunterschieden sind zu meiden. Bei Lagerung im Carport und bedingt auf Abstand nach unten achten und das Lager nach oben abdecken. Feucht gewordene Säcke sofort entfernen und nach Möglichkeit noch verwenden, ansonsten im Garten unter die Blumenerde mischen.

Welchen Brennwert haben Holzpellets?

Da hochwertige Holzpellets aus Spänen mit minimalster Restfeuchte gepresst werden, haben Sie in der Maßeinheit Kilowattstunde pro kg einen sehr guten Wert. Dieser liegt bei über 4,9 kwh/kg (18 mj/kg). Damit haben Holzpellets einen höheren Brennwert als z.B. Buchenholz.

Was bedeutet die Pelletsnorm DINplus?

DINplus ist eine Zertifizierungsnorm die aus der “Österreichischen Pelletsnorm 7135″ (Ö-Norm) und der deutschen DIN 51731 die jeweils strengeren Werte aufnimmt. Die Zerifizierungsprozedur findet beim Hersteller statt. Dieser produziert nach DINplus und darf die so geprüften Produktionsergebnisse als DINplus-zertifiziert vermarkten. DINplus regelt, dass die Feuchtigkeit unter 10 Prozent, der Ascherest unter 0,5 Prozent des Gesamtvolumens und der Brennwert nicht unter 4,9 kwh/kg (18 MJ/kg ) liegen muss. [hier mehr erfahren]