Pelletgrill

Bei Pellets denken viele völlig zu Recht an den Brennstoff für Pelletöfen, die zurzeit als umweltfreundliche Alternative für Heizöfen mit fossilen Brennstoffen gehandelt werden. Die hierbei benutzten Pellets sind kleine geformte Zylinder aus Holz, die dem bei Wildfütterungen benutzten Trockenfutter ähneln. Pellets bestehen aus kleinen Holzresten. Um daraus die genormte zylindrische Form zu erhalten, werden die Pellets unter hohem Druck und bei erhöhter Temperatur zusammengepresst. Die Formung erfolgt ausschließlich mechanisch, irgendwelche Klebemittel, die bei der Verbrennung zu unerwünschten Gasen führen könnten, werden für Pellets nicht verwendet. [hier mehr erfahren]

Experte befürchtet Engpässe bei Holzpellets in Säcken

Die Warsteiner brenn-bar GmbH - Gründungsmitglied der Händlerinitiative www.brennholz-deutschland.de - will sich beim Handel mit Holzpellets auf das Segment „Sackware“ konzentrieren und hier Sorge tragen, dass man seiner Rolle als Biomasse-Spezialist gerecht wird und den Markt aufmerksam im Auge behält. „Es bahnt sich nämlich ein kleines Problem an“ ist Firmenchef Udo Schmallenberg sicher: „Es werden immer mehr kleine Pelletsöfen aufgestellt, aber so recht kümmert sich niemand um eine Versorgungsgarantie!“ [hier mehr erfahren]

Mehr kleine Pelletsöfen

Kaminöfen, die mit Holzpellets betrieben werden, machen rund 10 Prozent aller installierten Pelletsanlagen in Deutschland aus – laut Deutschem Energie-Pellet-Verband e.V. (DEPV) geschätzte 14.000 gegen Ende des Jahres. Rund 700.000 Pelletsöfen hingegen sind in Italien bereits installiert. [hier mehr erfahren]

Normen für Holzpellets europaweit einheitlich

Ab 2010 stehen Verbrauchern europaweit einheitliche Holzpellets zur Verfügung. Innerhalb der EU-Norm lösen drei Qualitätsklassen die bisher verbreiteten länderspezifischen Regelungen ab. “Ein einheitlich genormter Brennstoff Holzpellets vereinfacht die Markt- und Handelsbeziehungen der Pelletsbranche zwischen den EU-Mitgliedsstaaten und macht dem Verbraucher das Heizen mit Holzpellets noch bequemer als bisher”, sagt Hans-Martin Behr, Vorstandsmitglied des Deutschen Energieholz- und Pellet-Verbandes e.V. (DEPV), der als Berater im Normungsausschuss der neuen EU-Norm sitzt. [hier mehr erfahren]

Holzpelletspreise steigen an

Die aktuelle Späneknappheit wird spätestens ab dem 1. September 2009 zu einer letztendlich dramatischen Preisentwicklung auf dem Markt für Holzpellets und Holzbrikett sorgen. Die aktuellen Endverbraucherpreise liegen nach Stichproben von brennholz-deutschand.de bei 239 - 249 Euro für die Tonne Holzpellets als Sackware und zwischen 189 und 249 Euro bei Holzbriketts - abhängig von der Qualität. [hier mehr erfahren]

20. Mitglied in der Arbeitsgruppe Holzpellets

Mit Gerhard Dürr, dem Vorsitzenden des Bundesverbandes Brennholzhandel und -produktion hat die Arbeitsgruppe Holzpellets innerhalb der Händlergemeinschaft “Brennholz-Deutschland.de” ein prominentes Mitglied dazu gewonnen und damit die Zahl der teilnehmenden Händler zwei Wochen nach Gründung auf 20 erhöht. Dürr repräsentiert den Typ Brennholzhändler, der die Zeichen der Zeit erkannt hat und neben Scheitholz nun auch Holzpellets als “Ganzjahres-Produkt” anbietet. Mit dem Partnerbetrieb “Kaminholz Axel Friedrichsmeier” ist ein kompetenter Mitstreiter an Bord gekommen. Der Experte aus Bad Oeynhausen hat sich gleich bereit erklärt, das notwendige Call-Center zu übernehmen. Interessierte Holzpelletskäufer werden am Telefon “grundinformiert”, an den zuständigen Partner vermittelt und dürfen sich dann auf ein spezielles Angebot des lokalen Anbieters freuen, das innerhalb von 24 Std. per Mail oder Telefon vorliegt.

Die Einstiegsmotivationen sind unterschiedlich. Mari Weise vom “Wellener Brennholz” aus dem Edertal hofft auf Kleinmengen-Abnehmer zur Umsatzsteigerung, Michael Klarner vom bayerischen MK-Holzhandel will das bereits sehr gut angelaufene Pelletsgeschäft ausweiten, während Andreas Böres aus Idar-Oberstein als typischer Quereinsteiger sofort von der Idee überzeugt war und bestehende Logistik auf das Produkt Holzpellets erweitert.

Initiator Udo Schmallenberg hofft auf weiteren Zuspruch, schon allein um im Kontakt mit Pelletsproduzenten ein zunehmend besseres Blatt in die Hand zu bekommen und effektiveres Marketing für die Gruppeleisten zu können. Die Mitgliedschaft in der Arbeitsgruppe kostet 50 Euro als Jahresbeitrag für 2009 und kann per Mail an info@brennholz-deutschland.de angemeldet werden. Arbeitsgruppenmitglieder müssen nicht zwingend Mitglied von brennholz-deutschland.de sein.